IDM Assen: Nasser Anfang und gutes Ende



Ein vorletztes Mal in diesem Jahr packten das Team Suzuki Mayer aus Passau und sein Schützling Toni Finsterbusch ihre Suzuki GSX-R 1000 ein und machten sich auf den Weg zur nächsten Veranstaltung der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Beim sechsten Rennwochenende der Saison führte der Weg am vergangenen Wochenende ins benachbarte Ausland, wo die IDM-Superbike-Klasse auf der Grand-Prix-Strecke im niederländischen Assen erneut auf Punktejagd ging.

 

«Alles schick bei mir», verkündete Toni Finsterbusch während seiner Fahrt nach Assen, die er mit IDM-Konkurrent Julian Puffe gemeinsam in Angriff genommen hatte. «An Assen habe ich gute Erinnerungen aus meiner Zeit in der Weltmeisterschaft, da habe ich Punkte geholt und während eines Regentrainings war ich sogar mal in den Top Ten.» Die Strecke war also gut bekannt, allerdings nicht mit einem Superbike. «Der Unterschied ist natürlich riesig. Sie ist recht flüssig, aber mit einem Superbike natürlich mehr Arbeit. Der Belag ist nicht so wellig wie zuletzt der am Lausitzring. Das kommt uns hoffentlich entgegen.

 

» Am Freitag kamen die IDM-Superbike-Piloten nicht allzu viel zum Fahren. In Assen hatte bereits der Herbst Einzug gehalten und von den drei Trainingssitzungen war gerade mal eine so halbwegs trocken. «Wir hätten genug zu tun gehabt», meinte Finsterbusch. Doch so mussten die nötigen Arbeiten am Set-up von Fahrwerk und Elektronik am Samstag während der beiden Qualifyings, dieses mal bei trockenen Bedingungen, erledigt werden. Bei den Rundenzeiten schraubte Finsterbusch seine persönliche Bestzeit zwar um 1,5 Sekunden nach unten, wurde aber an Ende nur Elfter. Nicht ganz nach seinem Geschmack. «Nein nicht wirklich», gab er zu. «Aber die Zeiten liegen wirklich extrem eng beieinander und abgerechnet wird erst in den beiden Rennen.»

 

«Noch ausbaufähig», beurteilte Finsterbusch die beiden Rennen, in denen er die Plätze 5 und 6 erreicht hatte. «Ich hatte beide Male einen wirklich guten Start und konnte besonders im ersten Rennen beim Kampf um den letzten Podestplatz gut mithalten, aber ich kam einfach nicht vorbei. Zwischendrin hatte ich in der Gruppe dann mal ein paar Plätze verloren. Am Ende hatte ich ein lustiges Battle mit Stefan Kerschbaumer, daher konnte ich in der letzten Runde nach vorne nicht mehr so richtig attackieren.

 

» Im zweiten Rennen am Nachmittag waren die Temperaturen im Vergleich zum Vormittag etwas nach oben geklettert und im Team um Chef Thomas Mayer entschied man sie bei den Pirelli-Reifen für eine andere Mischung. «Theoretisch hätte das funktionieren müssen», meinte Finsterbusch nach der Zieldurchfahrt. «Aber ich hatte tatsächlich etwas wenig Grip am Anfang.

 

Am Ende wurde es besser, aber da war der Zug nach vorne natürlich schon ohne mich abgefahren.» Noch drei Wochen und dann ist die IDM Superbike-Saison 2018 schon wieder Geschichte. Vorher gibt es noch das große Saisonfinale auf dem Hockenheimring.


Toni Finsterbusch  #90



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RACING KIT PARTS




IDM Superbike 1000 Punktestand

 

1. 269 Punkte   Ilya Mikhalchik (Ukr/BMW)

2. 238 Punkte   Bastien Mackels (B/BMW)

3. 176 Punkte   Julian Puffe (D/BMW)

8.  96 Punkte   Toni Finsterbusch (D/Suzuki)

 



IDM Superbike 1000

Kalender

 

25/04/18 – Oschersleben I
10/06/18 – Oschersleben II
08/07/18 – Zolder
29/07/18  - Schleiz
26/08/18 – Lausitzring

09/09/18 – Assen
30/09/18 – Hockenheimring

 


Suzuki GSXR 1000 R



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